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Das agile Manifest und die zwölf Prinzipien

Scrum ist der Rahmen, Scrumcess der Prozess

Es gibt vier Leitsätze des agilen Manifests und zu den vier Leitsätzen insgesamt zwölf Prinzipien.

Die Leitsätze und Prinzipien sind 2001 von einer Gruppe von IT-Spezialisten verfasst worden, nähere Informationen sind unter http://agilemanifesto.org zu finden.

Die vier Leitsätze teilen sich jeweils in zwei, bzw. genaugenommen 3 Teile auf, einen vorderen, einen mittleren und einen hinteren Teil. Die äußeren Teile enthalten dabei die eigentlichen Aussagen, der mittlere Teil stellt eine Bewertung dar, bzw. verbindet sie sprachlich.

vorderer Teilmittlererhinterer Teil
Individuen und Interaktionen sind wichtiger alsProzesse und Werkzeuge

In jedem Leitsatz sind beide Aussagen (vorne / hinten) inhaltlich wichtig, jedoch wird der jeweilig vordere Teil des Leitsatzes als wichtiger erachtet als der hintere Teil, was sich jeweils im mittleren Teil wiederspiegelt.

Dies bedeutet nicht, dass der hintere Teil unwichtig oder gar zu vernachlässigen wäre — ansonsten wäre er gar nicht genannt worden — es bedeutet lediglich, dass dem vorderen Teil im Zweifelsfall Vorrang vor dem hinteren Teil eingeräumt werden soll.

Immer wieder hört oder liest man die bereits oben angesprochene Interpretation der Aufteilung, dass das, was im hinteren Teil genannt wird, zwar schon als wichtig erachtet würde, aber in agilen Prozessen unwichtig gegenüber dem vorderen Teil sei. Diese Interpretation ist nicht korrekt und wurde von den Autoren des Manifests auch nicht beabsichtigt; die Inhalte beider Teile sind wichtig und sollten nicht vernachlässigt werden; der vordere Teil ist jedoch im Zweifelsfall noch wichtiger als der hintere Teil.



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